
Hazina Savannahs

Filialgenerationen
F 1, 2 SBT oder A ? Hää..
Filialgenerationen und Zuchtbuchstatus
Die verschiedenen Bezeichnungen der Savannah-Katze wirken auf den ersten Blick oft kompliziert. Tatsächlich steckt dahinter jedoch ein einfaches System, mit dem sich sowohl die Generation als auch der Zuchtbuchstatus einer Savannah eindeutig bestimmen lassen.
Was bedeutet das „F“?
Das F steht für Filialgeneration. Die Zahl dahinter gibt an, wie viele Generationen eine Savannah vom afrikanischen Serval entfernt ist.
Beispiel:
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Serval × Hauskatze = F1
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F1 × Savannah = F2
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F2 × Savannah = F3
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F3 × Savannah = F4
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F4 × Savannah = F5
Je kleiner die Zahl hinter dem „F“, desto näher ist die Katze genetisch noch mit dem Serval verwandt.
Verpaarung verschiedener Generationen
Werden zwei Savannahs unterschiedlicher Generationen miteinander verpaart, richtet sich die Generation der Kitten nach dem Elternteil mit der niedrigeren Filialgeneration.
Beispiel:
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F2 × F6 = F3
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F3 × F5 = F4
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F4 × F6 = F5
Wildblutanteil
Oft liest man Angaben zum sogenannten Wildblutanteil. Dabei handelt es sich lediglich um Schätzwerte. Der tatsächliche genetische Anteil lässt sich nicht exakt in Prozent bestimmen und kann je nach Blutlinie unterschiedlich ausfallen.
Grundsätzlich gilt:
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F1 besitzt den höchsten Servalanteil.
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Mit jeder weiteren Generation nimmt dieser Anteil ab.
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Charakter und Aussehen werden jedoch nicht ausschließlich durch den Wildblutanteil bestimmt.
Was bedeuten A, B, C und SBT?
Neben der Filialgeneration spielt auch der Zuchtbuchstatus eine wichtige Rolle. Dieser wird von der The International Cat Association verwendet und beschreibt, wie viele Generationen ausschließlich Savannah × Savannah-Verpaarungen im Stammbaum vorhanden sind.
A
Ein Elternteil ist eine Savannah, das andere Elternteil gehört nicht zur Rasse Savannah.
B
Beide Eltern sind Savannahs, jedoch befindet sich in der Großelterngeneration noch eine Nicht-Savannah.
C
Auch die Eltern und Großeltern sind Savannahs. Erst in der Urgroßelterngeneration befindet sich noch eine Nicht-Savannah.
SBT (Stud Book Tradition)
Eine SBT-Savannah stammt aus mindestens drei aufeinanderfolgenden Generationen reiner Savannah × Savannah-Verpaarungen und gilt als vollständig in das Zuchtbuch integriert.
Die erste Generation, die den SBT-Status erreichen kann, ist die F4 SBT.
Beispiele
VerpaarungErgebnis
Serval × F3 CF1 A
Serval × F1 AF1 A
F2 B × F3 AF3 B
F4 B × F4 BF5 C
F2 B × F6 CF3 C
F1 A × F3 CF2 B
F2 A × F5 SBTF3 B
F1 A × F2 BF2 B
F4 C × F5 CF5 SBT
F3 C × F6 SBTF4 SBT
F1 A × F4 SBTF2 B
Diese Bezeichnungen helfen Züchtern und Interessenten dabei, die Abstammung einer Savannah-Katze eindeutig nachzuvollziehen. Sie sagen jedoch nicht alles über den Charakter oder das Aussehen einer Katze aus. Jede Savannah ist ein Individuum und entwickelt ihre ganz eigene Persönlichkeit.

Farben und Muster
Farben und Fellzeichnung der Savannah-Katze
Die Savannah begeistert nicht nur durch ihren Charakter, sondern auch durch ihre außergewöhnliche Fellzeichnung. Neben den anerkannten Standardfarben existieren weitere Farbvarianten, die genetisch möglich sind, jedoch nicht dem Rassestandard der The International Cat Association entsprechen.
Von der TICA anerkannte Farben
Für Ausstellungen werden derzeit folgende Farben anerkannt:
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Brown Spotted Tabby
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Silver Spotted Tabby
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Black
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Black Smoke
Daneben gibt es weitere Farbvarianten wie Snow, Blue, Chocolate oder Cinnamon. Diese sind zwar genetisch möglich, entsprechen jedoch derzeit nicht dem offiziellen TICA-Rassestandard.
Fellzeichnung
Ebenso wichtig wie die Farbe ist die Fellzeichnung.
Der Rassestandard der TICA sieht ausschließlich getupfte (Spotted) Savannahs vor. Diese Zeichnung entspricht dem natürlichen Fellbild des afrikanischen Servals und unterstreicht den wilden, eleganten Gesamteindruck der Rasse.
Andere Zeichnungen, beispielsweise Rosetten oder Marble (Marmorzeichnung), kommen zwar vor, werden jedoch nicht vom TICA-Standard anerkannt.
Aus diesem Grund konzentrieren wir uns in unserer Zucht ausschließlich auf Savannahs mit einer klaren und kontrastreichen Spotted-Zeichnung.
Brown Spotted Tabby
Die Brown Spotted Tabby ist die bekannteste und beliebteste Farbvariante der Savannah.
Sie besitzt eine goldene bis warmbraune Grundfarbe mit tiefschwarzen Tupfen. Je nach Blutlinie reicht die Fellfarbe von hellbeige über sandfarben bis hin zu einem kräftigen Goldton.
Durch diese Farbgebung ähnelt sie ihrem wilden Vorfahren, dem Serval, besonders stark.
Genetik: Agouti (A)
Silver Spotted Tabby
Die Silver Spotted Tabby entsteht durch das sogenannte Inhibitor-Gen, welches die warmen Pigmente des Fells unterdrückt.
Dadurch erscheint die Grundfarbe silbern bis eisgrau, während die schwarzen Tupfen einen besonders starken Kontrast bilden.
Diese Farbvariante wirkt häufig sehr elegant und modern und gehört ebenfalls zu den beliebtesten Farben der Savannah.
Genetik: Agouti (A) + Inhibitor-Gen (I)
Black
Schwarze Savannahs wirken auf den ersten Blick vollständig schwarz.
Bei genauerem Hinsehen oder im Sonnenlicht lassen sich jedoch häufig sogenannte Ghost Spots erkennen. Dabei handelt es sich um die ursprüngliche Tupfenzeichnung, die trotz der schwarzen Fellfarbe noch leicht sichtbar bleibt.
Genetik: Non-Agouti (aa)
Black Smoke
Die Black Smoke besitzt ebenfalls eine schwarze Fellfarbe.
Im Gegensatz zur schwarzen Savannah sind die Haarwurzeln jedoch silberweiß gefärbt. Dadurch entsteht ein beeindruckender rauchiger Effekt, insbesondere wenn sich die Katze bewegt oder das Fell gegen das Licht betrachtet wird.
Genetik: Non-Agouti (aa) + Inhibitor-Gen (I)
Was bedeutet „Agouti“?
Als Agouti bezeichnet man die natürliche Wildfärbung vieler Tierarten.
Dabei besitzt jedes einzelne Haar mehrere unterschiedlich gefärbte Pigmentbänder. Diese sogenannte Bänderung erzeugt das typische Tabby-Muster und sorgt für den lebendigen Farbeindruck des Fells.
Das Agouti-Gen (A) ist dominant und ermöglicht die Ausbildung der Tabby-Zeichnung.
Die rezessive Variante Non-Agouti (aa) unterdrückt diese Bänderung. Dadurch erscheinen Katzen überwiegend einfarbig. Bei schwarzen Savannahs bleibt die ursprüngliche Zeichnung oft noch als sogenannte Ghost Spots sichtbar.